Husqvarna Pedelecs - Fotostrecke und erster Eindruck

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Vor ein paar Tagen hatten wir die Gelegenheit, auf der Produktpräsentation der neuen Husqvarna Bikes von PEXCO einen ersten Eindruck des kommenden Produktportfolios zu bekommen. Vor Ort in Hamburg war unter anderem Zweiradmechaniker-Meister Cornel aus dem e-motion Technologies Team. Zu sehen gab es einige interessante Trekking e-Bikes und e-Mountainbikes, wobei vor allem die Cross und Tourer Serie das Interesse weckte. Wir haben für euch in diesem Artikel unsere ersten Eindrücke zum Fahrverhalten und der Verarbeitung zusammengestellt, eine Fotostrecke der interessantesten Bikes visualisiert dabei das eine oder andere Detail näher.

 

 

In unserem ersten Artikel zu den neuen Husqvarna Pedelec Bikes haben wir euch bereits die unterschiedlichen Modelle etwas näher beschrieben. Summa summarum decken die aktuellen Husqvarna Pedelecs in Sachen Modellvielfalt alles ab, was im Moment Standard auf dem Markt der e-Mountain- und Trekkingbikes ist.

 

Besonderes Interesse weckte aber der neue integrierte Akku, genannt Linkage-Battery. Diese Akkuschlange, besteht aus sechs flexibel aneinandergereihten Zellkörpern und verschwindet komplett im Unterrohr. Damit ist das Thema Akkuintegration auf eine innovative Art und Weise gelöst.

 

Aber nun schaut euch die Fotostrecke an und seht selbst, wie die Bikes und Technik im Detail aussehen. Am Ende der Fotostrecke gebe ich den Redaktions-Stab an Cornel ab, der euch von seinen ersten Eindrücken zur Verarbeitung, den Komponenten und dem Fahrverhalten der e-Mountainbikes erzählt.

Fotostrecke Husqvarna 2018

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Cornels erster Eindruck:

Wie es so meine Art ist, war ich vor der PEXCO  Let's get startet Tour in Hamburg sehr skeptisch und meine Erwartung bezüglich der Husqvarna e-Bikes waren nicht sehr hoch. Alleine die extrem kurze Vorlaufzeit ließ keine Highlights vermuten. Aber um mein Fazit an dieser Stelle vorweg zu nehmen:  Ich war positiv überrascht! Die Produktqualität in Bezug auf die Verarbeitung, Lackierung und Komponentenauswahl ist sehr gut!

 

Bis auf den Gran Tourer (schade, denn dieses Modell finde ich besonders interessant) waren alle Modelle in der Ausstellung. Alle Modelle haben Shimano Antriebe (E-6000 + E-8000 Serie). Gefahren bin ich ich folgende Modelle:

  • Mountain Cross MC5 
  • Light Cross 27.5 LC5 
  • Light Cross 29 LC3

Erster Eindruck Husqvarna MC5 2018

Es handelt sich um ein AllMountain MTB mit 140mm Federweg vorne und hinten, einem Shimano E-8000 Antrieb. Die Besonderheit hier ist die Akkuintegration, die einigen von Euch sicherlich noch aus dem Winora Manto Modell bekannt vor kommt. Auch hier war ich nicht frei von Skepsis, was das Gewicht und die Handhabung angeht. Das Gewicht ist tatsächlich relativ leicht und hat eine Kapazität von aktuell 500Wh, im nächsten Schritt soll es noch eine weitere Variant mit über 600Wh geben.

 

Die Handhabung mit der kleinen Öffnung ist neu und benötigt zur korrekten Entnahme eine kurze Einweisung, da der Akku nicht einfach nach oben herausgezogen, sondern eher herausgerollt wird.

 

Wenn man einmal weiß, wie´s geht, klappt es sehr einfach.

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Wer jetzt die Augen rollt, wenn er die Ausstattungsliste (SR Suntour Federgabel, Tektro Bremsen) sieht, dem sei gesagt, dass die Funktion ganz hervorragend war. Überhaupt hat das Rad auf der kurzen Teststrecke (Treppe rauf und runter, verwinkelte Auffahrten) eine Menge Spaß vermittelt. Die Geometrie ist sportlich komfortabel, das Handling eher spielerisch, als störrisch. Das Fahrwerk hat ein sehr schönes Ansprechverhalten und hat satt gedämpft. Die Gabel mit 35mm Standrohrdurchmesser ist sehr steif, ich hatte ein sehr direktes Lenkgefühl. Durch die kurzen Kettenstreben und die relaxte Sitzposition gelingen Powerwheelies mühelos. Die Bremsperformance (vorne 4Kolben 203´er Scheibe, hinten 2Kolben mit 180´er Scheibe) war über jeden Zweifel erhaben! Solltet Ihr unbedingt ausprobieren. Schön ist auch die Möglichkeit, einen Flaschenhalter an gewohnter stelle zu montieren. Den Shimano Motor mag ich eh😉! Die restliche Ausstattung (Shimano SLX) funktionierte unauffällig gut.

 

Von der LC-Reihe (Light Cross) habe ich gleich zwei Bikes getestet. Denn Husqvarna setzt diese Modellreihe gleich zweimal auf - jedes Modell ist in der Variante mit 27,5'' und 29'' zu haben.

Erster Eindruck Husqvarna LC5 27,5 2018

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Hierbei handelt es sich um ein e-MTB Hardtail mit 27,5 Bereifung und 100 mm Federweg vorne, was ich etwas wenig finde - selbst für den leichten Offroad-Einsatz. Dies ist aber meine persönliche Meinung.

 

Die Sitzposition ist auch hier nicht zu gestreckt, was die Charakteristik eines langstreckentauglichen CC-Tourers durchaus unterstreicht. Die Ausstattung ist top mit der elektronischen Kettenschaltung Shimano XT Di2 und dem Shimano E8000. Auch die Linkage Batterie mit 500 Wh findet hier Verwendung.

 

Das Bike hat auf meiner kurzen Testfahrt mitten in Hamburg durch ein schönes, angenehmes und einfaches Handling überzeugt. Durch den steifen Rahmen und die 27,5-Reifen hat das e-MTB ein agiles Fahrverhalten und spricht sofort an.

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Mein persönliches Fazit wird allerdings beeinflusst von der Tatsache, dass ich ein Fully-Fan bin. Und genau aus diesem Grund käme das LC5 27,5 mit einem Preis von knapp über 4.000 Euro für mich nicht in Frage - auch wenn die technische Ausstattung diesen Preis rechtfertigt. Für Langstrecken-Fans, die ohnehin lieber Hardtail als Fully fahren, ist dieses LightCross e-Bike aber durchaus interessant.

Erster Eindruck Husqvarna LC3 29 2018

Die wichtigste Unterscheidung zum LC5 27,5: Das Light Cross 3 wird vom Shimano E6002 auf 29''-Rädern (anstatt 27,5) nach vorne geschoben. Der Motor ist in der Variante mit der „Light Offroad“ Software durch seine deutlich steilere Motorkennlinie, gefühlt kräftiger als in der Standardvariante und fährt sich wirklich sehr angenehm. Der Akku ist semi integriert und der Rahmen ist aufwändig gearbeitet. Eine echte Seltenheit in dieser Klasse ist die elektronische Di2. Das LC3 29 ist ein grundsolides Tourenbike für den leichten Offroad-Einsatz mit der Möglichkeit Schutzbleche und einen Ständer zu montieren. Dieses e-Mountainbike hat aber im Gegensatz zum LC 27,5 durch die größeren Reifen einen besseren Abrollwiderstand hat - was für mich persönlich besser zum Einsatzgebiet des e-Bikes passt - aber auch das ist wieder Geschmackssache. Auch hat das Bike eine gute Basis, für einen robusten City-Flitzer, dafür würde ich lediglich die MTB-Reifen durch die Schwalbe BigBen mit Straßenprofil tauschen.

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