Erster Eindruck - auf dem Focus Sam² PRO unterwegs

Das eMTB Sam² Pro von Focus im Praxistest

Für das Modelljahr 2018 bringt Focus die Modellreihe Sam² auf den Markt. Angelehnt an das klassische Sam handelt es sich hier um ein rassiges Enduro e-Mountainbike mit 170 mm Federweg und den Focus bekannten e-Bike System-Komponenten mit Shimano-Antrieb und komplett integriertem Akkupack. Seit einigen Wochen fahre ich das Bike hier in meinem Heimrevier am südlichen Schwarzwald und möchte in diesem Zusammenhang nun von meinen ersten Erfahrungen berichten.

Bereits die nackten Daten des Focus Sam² erregen die Aufmerksamkeit in besonderem Maße - 170 mm Federweg in Front und Heck lassen bereits vermuten, dass dieses Bike über reichlich Fahrwerkreserven verfügt. Kombiniert man diese Eigenschaft nun mit dem geringen Gewicht von 21,1 kg (Rahmengröße M) wird schnell klar, dass hier dem sportlichen Handling eine elementare Rolle zukommt.


Das Focus Akkukonzept

Wir haben das Focus Sam² eMTB für dich getestet

Um auf dieses verhältnismäßig geringe Gewicht zu kommen, fährt man bei Focus ein besonderes Akkukonzept, welches bereits im vergangenen Jahr aus der Bold²- und Jam²-Serie bekannt ist. Im Inneren des Unterrohrs liegt ein Akku mit 30 Zellen. Vollintegriert, nicht entnehmbar, verfügt dieses Akkupack über 378 Wh Energie und spart gegenüber klassischen 40-Zeller Akkupacks etwa 800g ein. Durch diese Art der Integration muss der Akku direkt im Bike geladen werden. Optional gibt es jedoch die Möglichkeit, einen zusätzlichen Energiespeicher in Form des T.E.C. Packs mit wenigen Handgriffen auf dem Unterrohr zu installieren. Damit erhöht sich die Kapazität auf die doppelte Menge von 756 Wh. Es kann also immer so viel Energie mitgeführt werden, wie tatsächlich an Bedarf zu erwarten ist.

Sind die 378 Wh im Sam² zeitgemäß?

Ein mutiges und zugleich durchdachtes Akkukonzept in Zeiten, in denen viele e-Mountainbiker nach möglichst hohen Wh-Werten schreien. Tatsächlich, und dies hat meine Erfahrung in den letzten sechs Jahren auf dem Mountain-Pedelec gezeigt, fahre ich einen Akku tatsächlich nie komplett leer wenn ich meine schnellen ein bis zwei Stunden Touren mache. Selbst in den frühen Zeiten der e-MTB-Geschichte, als es nur die kleinen 288 Wh Akkus gab, waren diese für die meisten Touren ausreichend. Somit reichen mir für die schnellen, sportlichen Spaßrunden auf den Trails hier im Südschwarzwald die gegebenen 378 Wh locker aus. Und im Gegenzug habe ich ein e-Bike am Start, welches durch das reduzierte Gewicht und den tiefen Schwerpunkt merklich agil zu bewegen ist und in der Handhabung durch grobes Gelände deutliche Vorteile bringt. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass ich wenig die höchste Unterstützungsstufe des e-Bike-Antriebs nutze und somit eher in die Gattung der Energiesparer einzuordnen wäre - hierzu hatte ich bereits vor längerer Zeit einmal einen Artikel veröffentlicht. Das Focus Akku-Konzept mag durchaus umstritten sein, ob es etwas für dich ist, kannst du aufgrund der ausführlichen Beschreibung hier nun ableiten - alles in allem bringt es meiner Ansicht nach mehr Vor- als Nachteile mit sich.


Sam² - Fahrverhalten im Gelände

Das eMTB Sam² Pro von Focus im Praxistest

Enduro-Bikes erfreuen sich vor allem im Bereich der e-Mountainbikes zunehmender Beliebtheit. Dies dürfte mehrere Gründe haben - zum einen werden die e-Mountainbiker immer jünger und somit härter in der Gangart, verblocktes Gelände mit Sprüngen stehen bei diesen Bikern sportlich im Vordergrund. Weitere Gründe sind das hohe Gewicht um die 22 Kg, welches ein vollgefedertes e-MTB mit sich bringt - hier erfordert das Fahrwerk in jeder Hinsicht viele Reserven.

Was zeichnet ein Endurobike aus?

Zwischen 160 mm und 180 mm Federweg sollte ein e-MTB besitzen um den Stempel "Enduro" zu bekommen. Daneben ist die Bike-Geometrie ein wesentlicher Faktor, denn ein Enduro soll nicht nur viel Fahrwerksreserven besitzen, sondern möglichst auch so angenehm wie ein Tourenbike über längere Strecken bergauf und in Flachstücken zu bewegen sein. Ein Spagat, bei dem es viele Faktoren zu berücksichtigen gilt.


Sam² PRO Fahrwerk

Das Focus Sam² PRO bietet wie eingangs erwähnt 170 mm Federweg. Die hochwertigen Fox Fahrwerkskomponenten in Form der 36 Factory Federgabel und dem Float DPS Dämpfer im Heck verfügen über eine Kashima-Beschichtung, was die Reibung und damit das Ansprechverhalten nochmals deutlich reduzieren soll.

Wir haben das Focus Sam² eMTB für dich getestet

Tatsächlich lässt sich das Fahrwerk mit einem Sag (Negativfederweg) von 30% recht weich abstimmen und bietet dennoch viele Reserven, wenn es ordentlich zur Sache geht. So spricht die Gabel bereits auf feinste Unebenheiten an und sorgt bei den schnellen Trailfahrten für optimale Traktion und Präzision bei Lenkbefehlen. Im Gegenzug kam es bei Landungen von Sprüngen bisher zu keinen Durchschlägen - hier arbeitet die Fox Gabel einfach in jedem Bereich perfekt und verhärtet zunehmend gegen Ende des Federwegs. Das Setup ist mit wenigen Handgriffen schnell und einfach eingestellt - in Form von Luftdruck in der Gabel, der Druckstufe über das Wahlrad an der Gabelbrücke und der Zugstufe an der Unterseite des Tauchrohrs - und funktioniert dann zuverlässig und passt einfach. So muss das sein, keine Experimente mit Spacern oder Veränderung des Luftdrucks auf der Tour - ich will ja schließlich in allen Facetten einfach biken gehen und mich nicht mit dem Setup herum ärgern.

Der Sam² F.O.L.D.-Hinterbau

Das eMTB Sam² Pro von Focus im Praxistest

Beim Hinterbau vieler Focus Bikes kommt eine eigene Entwicklung zum Einsatz. Focus nennt das ganze F.O.L.D.. Hierbei handelt es sich vereinfacht formuliert um ein geschlossenes Hinterbau-Dreieck, welches zentral im Bike am Sitzrohr seine Lagerpunkte hat und über diese den Dämpfer ansteuert. Besonders auffällig bei dieser Konstruktion ist die überaus dynamische Kinematik. So fühlt sich das erste Drittel des Federwegs wirklich ultra weich an und schafft im leichten Gelände unglaublich viel Traktion am Hinterrad ohne sich dabei jedoch schwammig anzufühlen.  Wenn es gröber zur Sache geht, wird der Hinterbau im Grenzbereich zunehmend richtig satt und bietet genügend Reserven, um sich aus Anliegern heraus zu drücken oder Sprünge ohne Durchschläge zu meistern. Damit arbeitet der Hinterbau richtig gut und bietet in nahezu jeder Situation die optimale Unterstützung. Ihr solltet das F.O.L.D.-System unbedingt selbst einmal testen und auch mit anderen Fullys vergleichen! Wenn ihr also in einem Bike-Geschäft die Möglichkeit zu einer Probefahrt habt, unbedingt einmal drauf setzen und selbst erfühlen. Wenn ihr eine kleine Proberunde damit auf Asphalt vor dem Geschäft macht, drückt das Bike während der Fahrt über das Heck kurz und aggressiv in die Kurve als wolltet ihr das Hinterrad zum Ausbrechen zwingen - hier wird dann ansatzweise deutlich, wie der Hinterbau arbeitet und zunehmend verhärtet. Natürlich vor der Probefahrt den SAG am Dämpfer auf das eigene Körpergewicht anpassen lassen.

Eine Gesamtkomposition, die echten Fahrspaß bringt

Bei der Handhabung schneller Richtungswechsel und durch das Gelände macht sich das recht niedrige Gesamtgewicht von 21,1 Kg und der niedrige Schwerpunkt des in das Unterrohr integrierten Akkus positiv bemerkbar. Das Bike fühlt sich bei verspielten Trail-Fahrten sehr agil an, liegt dennoch satt und spurtreu bei hohen GeschwindigkeitenProvoziert man das Bike zum Ausbrechen durch überzogene Einlenkmanöver, sorgt der recht flache Steuerrohrwinkel von 65° für ein ausbalanciertes Fahrverhalten und es driftet kontrolliert über beide Laufräder. Die Traktion bleibt somit auf beiden Achsen in einem gleichmäßigen Verhältnis, womit sich das Bike im Grenzbereich gut abfangen lässt.

Sitzposition und Gewichtsverlagerung

Die Gewichtsverlagerung des Fahrers auf dem Bike zur Regulierung der Balance lässt keine Wünsche offen. Je nach Anspruch an das Gelände, lassen sich Front und Heck einfach und zielgerichtet Be- oder Entlasten. Bezogen auf die Praxis bedeutet dies, dass sich am Vorderrad durch das Absenken des Oberkörpers in Richtung Front schnell ein erhöhter Grip aufbauen lässt und dieser dann tatsächlich während der Fahrt spürbar wird. Muss die Front schnell und zielgerichtet entlastet werden, genügt als erster Schritt eine ganz aufrechte Körperposition oder als weitere Maßnahme das Rutschen hinter den Sattel. Dies alles funktioniert spielerisch und einfach. Die Grundposition auf dem Focus Sam² würde ich prinzipiell als eher aufrecht und leicht aufgesetzt beschreiben, bei normaler Sitzhaltung mit ausgefahrener Sattelstütze fluchten Vorbaukopf, Gabel und Vorderradachse in einer Linie im direkten Blick nach unten.

Wie gesagt, muss ein Endurobike nicht nur bergab gut funktionieren. Zumeist steht vor dem Spaß den Berg hinunter zu fahren das Pedalieren den Berg hinauf und mitunter das Zurücklegen von längeren Streckenabschnitten. Durch die recht aufrechte Grundhaltung auf dem Sam² PRO sind längere Steigungen oder Flach-Etappen sehr angenehm zu fahren. Der Tritt in das Pedal fühlt sich selbst bei kleiner Unterstützungsstufe effizient an, woraus zu schließen ist, dass der Sitzrohr-Winkel von 75° gut zum Verhältnis der restlichen Rahmenarchitektur passt.


Antrieb und Schaltung im Sam² PRO

Das eMTB Sam² Pro von Focus im Praxistest

Erstmals ausgiebig gefahren bin ich den noch recht neuen Shimano Steps E8000 Mittelmotor auf dem Riva Bike Festival am Gardasee im vergangenen Jahr. Dort konnten wir viele interessante und  prägnante Erfahrungen in alpiner Topografie sammeln. Diese decken sich nun auch mit dem Einsatz des Focus Sam². Die Freilauf-Eigenschaften, welche beim Fahren ohne Untersützung zum Zuge kommen, überzeugen. Denn in der Ebene und an leichten Steigungen, sowie über der 25 km/h Grenze kann das e-MTB  lässig einige Kilometer ohne Motorunterstützung bewegt werden, ohne das Gefühl zu haben gegen den inneren Widerstand des Antriebs anzufahren. Die drei Unterstützungsstufen ECO, TRAIL und BOOST lassen sich über einen Shifter, welcher einem klassischen Schalthebel nachempfunden ist, intuitiv anwählen. Das höchste Drehmoment liegt gefühlt bei etwa 85 Kurbelumdrehungen in der Minute. Mit zunehmend hoher Unterstützungsstufe verschwimmt dieser Effizenzbereich in einen größeren Toleranzbereich um diesen Kernwert. Die Kraftentfaltung des Shimano E8000 Mittelmotors ist recht dynamisch. Seine Stärken liegen zwischen 75 und 95 Kurbelumdrehungen in der Minute. In diesem Bereich geht der Antrieb richtig gut zur Sache und unterstützt spürbar stärker je mehr Kraft auf das Pedal kommt. Ab etwa 105 Umdrehungen fällt das Drehmoment dann spürbar ab. Akustisch ist der Shimano Mittelmotor immer wahrnehmbar, klingt jedoch nicht aufdringlich.

Wir haben das Focus Sam² eMTB für dich getestet

Vor allem für Biker, die nicht ständig mit maximalem Motorschub unterwegs sind, erweist sich die SRAM EX1 Schaltung mit 8 Gängen und einer großen Gangspreizung von 11 zu 48 Zähnen auf der Kassette als ungewöhnliche Komponentenauswahl, wenn das Gesamtkonzept dieses Bikes betrachtet wird. Hier eröffnet sich meiner Ansicht nach der größte Kritikpunkt des Focus Sam² in der PRO Version. Die Gangsprünge der SRAM EX1 sind unter den kleineren Unterstützungsstufen ECO und TRAIL recht groß. Vor allem in den Gängen, welche gerne bergauf genutzt werden und den Geschwindigkeitsbereich zwischen 8 km/h bis etwa 20 km/h abdecken, sind die Trittfrequenz-Sprünge bis zu 25 Umdr./min für meinen Geschmack zu grob. In der Konsequenz fährt man dann langsamer den Berg hinauf als nötig, damit beim Treten das optimale Drehmoment bei einer 85er Kadenz getroffen wird. Oder man schaltet die Unterstützungsstufe in die höchste Stufe, was einen großen Energiebedarf zur Folge hat.

Aus Gesprächen mit vielen Pedelec-Bikern weiß ich, dass die SRAM EX1 Schaltung viele Freunde hat. Ich halte sie jedoch für eine nicht optimale Wahl, wenn man das ganze Spektrum eines e-Mountainbikes mit dynamischer Tretkraftunterstützung nutzen möchte. Und genau das ist auch der Knackpunnkt bei der EX1 in Kombination mit dem Shimano E8000. Die dynamische Tretkraftunterstützung des e-Bike-Motors in den beiden unteren Unterstützungsstufen harmoniert nicht optimal mit der Abstufung der Schaltung. Die EX1 ist eine super Gangschaltung bei linearen Motoren wie dem Yamaha PW-X und das erklärt auch, warum die Sprünge in der dritten Unterstützungsstufe des Shimano-Motors nicht so extrem wahrgenommen werden, denn dieser Modus hat eine lineare Kennlinie.

 

Für mich liegt eine einfache und bewährte Lösung auf der Hand - eine klassische 11-fach Schaltung für Motoren mit einer dynamischen Kennlinie wie eben dem Shimano E8000 oder dem Bosch Performance CX mit eMTB-Modus und eine 8-fach Schaltung wie die SRAM EX1 bei Motoren mit linearer Kennlinie. Von dieser konzeptionellen Gegebenheit abgesehen, funktioniert die SRAM EX1 Schaltung reibungslos und zuverlässig. Gangwechsel werden selbst unter großer Last schnell und präzise umgesetzt. Mit dem großen 48er Ritzel lassen sich Steigungen bis an die 25% mit einer Kadenz von 85 bei knapp 8km/h in der kleinsten Unterstützungsstufe ECO bewältigen. Im Gegenzug kann auf dem kleinen 11 Ritzel bis etwa 50km/h noch aktiv pedaliert werden. Dies alles in Kombination mit einem 34er Kettenblatt am Shimano Mittelmotor.


Bereifung und Bremsen am Sam² PRO

Die weiteren Komponenten, wie die grobstolligen Maxxis Minion Reifen funktionieren unter den aktuell matschigen, feuchten Bedingungen hervorragend. Sie bieten viel Seitenhalt und Stabilität und tragen so dazu bei, das e-MTB in Grenzsituationen sicher bewegen zu können. Im Sommer unter trockenen, schnellen Bedingungen könnte ich mir auch vorstellen den Hinterreifen durch ein kurzstolliges Modell wie den Maxxis Rekon zu ersetzen. Die SRAM Code RSC Bremsanlage mit großer 203 mm Bremsscheibe in der Front und einer mittleren 180er Scheibe am hinteren Laufrad bietet dank Vierkolben-Bremszangen eine kräftige und leicht zu dosierende Wirkung.


Mein Fazit zum Sam² PRO

Testbericht Focus Sam² Pro eMTB

Nun ist dieser Artikel zum ersten Eindruck mit dem Focus Sam² Pro doch etwas ausführlicher geworden als gewöhnlich. Ich denke dieses e-Bike verdient eine ausführliche Beschreibung, da es sich beispielsweise in Punkto Akkukonzept doch etwas von den anderen auf dem Markt gängigen Enduro e-MTB´s unterscheidet.  

Ich halte dieses Bike für sehr gelungen und es macht richtig Spaß damit unterwegs zu sein. Die Gewichtsersparnis durch die reduzierte Akkukapazität macht sich deutlich positiv bei den Fahreigenschaften und im Handling bemerkbar. Das Fahrwerk fühlt sich richtig gut an und bietet mit 170 mm Federweg viele Reserven, wenn es bergab ordentlich zur Sache geht. Dabei absorbiert es harte Schläge, wie sie bei Landungen von Sprüngen vorkommen können, ebenso gut wie das feinfühlige Abtasten eines schnellen Trails. Der Shimano E8000 Mittelmotor verfügt über eine große dynamische Kraftentfaltung und läuft zuverlässig unter allen gefahrenen Anforderungen. Lediglich die SRAM EX1 Schaltung mit 8 Gängen halte ich an einem e-MTB prinzipiell für eine Fehlbesetzung, wenn man nicht ständig in der höchsten Unterstützungsstufe unterwegs ist. Mit Kadenz-Differenzen von 25 Umdrehungen sind die Gangsprünge einfach zu groß.

 Der doch recht ordentliche Preis von 7699,00€ für die Top-Version des Sam² ist natürlich eine Hausnummer. Optional gibt es jedoch die Möglichkeit günstigere Modelle aus dieser Serie zu erwerben, entsprechend ist die Komponentenauswahl dem Preis angepasst.



Unser Testfahrer: Julian

e-MTB Testfahrer Julian

Seit beinahe 30 Jahren ist Julian nun schon begeisterter Offroad-Sportler. Nachdem er bereits viele Jahre auf den Singletrails des Südschwarzwaldes unterwegs war, entschied er sich im Jahr 2012 zum ersten Mal für eine spritziges e-MTB anstelle eines herkömmlichen Bikes. Die Bergetappen seiner Heimat machten mit dem Haibike XDURO FS RX e-Fully mit Bosch-Antrieb an Bord gleich noch viel mehr Spaß. Vor allem stellte er fest, dass ihm durch die Unterstützung vom Elektromotor bei steilen Anstiegen mehr Kraftreserven für Sprünge und Drops auf flowigen Trails bleibt, die er am liebsten mit 29“ Allmountain- und Enduro e-MTBs bestreitet. Seine Erfahrungen mit dem e-Mountainbike Sport teilte Julian bis vor Kurzem auf seinem beliebten Blog Pedelec-Biker.de und hat hierfür alle gängigen Elektromotoren von Bosch, Yamaha, Shimano und co. seinem Höhenmetertest unterzogen. Mit seinem großen Know-How rund um Technik und Fahrkunst unter Extrembedingungen ist er nun seit 2018 ein wichtiger Teil von e-MTB.de!